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Laut ihrer Webseite im Internet ist die „WHO [Weltgesundheitsorganisation] die führende und leitende Autorität für Gesund innerhalb des Systems der Vereinten Nationen. Sie ist verantwortlich dafür, eine Vorreiterrolle in weltweiten Gesundheitsfragen zu spielen, die Gesundheitsforschungsagenda zu gestalten, Normen und Standards festzulegen, auf wissenschaftlichen Beweisen basierte Optionen für Richtlinien zu formulieren, Ländern technische Unterstützung zu bieten und gesundheitliche Entwicklungen zu überwachen und einzuschätzen.

Doch vor Kurzem haben wir ein klares Beispiel dafür gesehen, und weiter unten im Text werden Sie ein weiteres sehen, wie die Empfehlungen der WHO wohl nicht immer darauf beruhen, was am besten für die Gesundheit der Weltbevölkerung ist, sondern eher darauf, was am besten für einige Pharmakonzerne und Kosmetikunternehmen ist.

Die „Schweinegrippe-Pandemie“.

Ein neuer Bericht, der im British Medical Journal veröffentlicht wurde, enthüllt, dass die führenden Wissenschaftler, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) überzeugt haben, H1N1 zur weltweiten Pandemie auszurufen, enge finanzielle Verbindungen zu den Pharmakonzernen hatten, die von dem Verkauf dieser Impfstoffe profitierten. Dieser Bericht legt die verborgenen Verbindungen offen, die die WHO dazu brachten, eine Pandemie auszurufen, was den Herstellern der Impfstoffe Gewinne in Höhe mehrerer Milliarden Dollar einbrachte.

Die Parlamentarische Versammlung des Europarats, die ihren eigenen Bericht zu den Empfehlungen der WHO zur „Schweinegrippe“ vorbereitet, kritisiert die WHO mit den Worten: „Die Parlamentarische Versammlung ist alarmiert darüber, wie mit der H1N1-Grippe-Pandemie umgegangen wurde, jedoch nicht nur, was die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrifft, sondern auch in Bezug auf die zuständigen Gesundheitsbehörden der Europäischen Union und auf Landesebene.“ Sie erklärte weiterhin, dass das Vorgehen der WHO zu „einer Verschwendung großer Summen an öffentlichen Geldern führte, und auch zu unberechtigter Panikmache und Ängsten über die gesundheitlichen Risiken für die gesamte europäische Bevölkerung.“

Lassen Sie uns diese beiden starken Hinweise auf die undurchsichtigen Machenschaften der WHO mit ihren kürzlichen Empfehlungen zur Benutzung von Sonnenbänken (Faktenblatt Nr. 287 Übergangsregelung April 2010 „Sonnenbänke, Bräunen und UV-Einwirkung“) verbinden.

Der aufkommende Skandal um das L'Oreal-Familienvermögen, bei dem die schmutzige Wäsche des weltweit größten Kosmetikunternehmens in französischen Gerichten öffentlich gewaschen wurde, hat bewiesen, dass es L'Oreal nicht fremd ist, die Behörden zu „beeinflussen“, damit sie nach seiner Pfeife tanzen. Und ich werde, wenn auch vielleicht nicht beweisen, so doch zumindest einige sehr deutliche Beweise dafür liefern, dass es möglicherweise der WHO bei ihrer Arbeit „behilflich“ war, und dabei ganz nebenbei einen viele Milliarden Dollar schweren Markt für Sonnenschutzcremes von L'Oreal (und all seinen anderen Kosmetikmarken) geschaffen hat.

Die Zahlen hinter den Namen unten beziehen sich auf die Zahlen auf dem Bild.

Die erfolgreiche Kampagne gegen das Bräunen (sowohl drinnen im Solarium als auch draußen unter der freien Sonne) wird von Berichten bestärkt, die hauptsächlich von drei Gruppen stammen – der IARC (Internationalen Agentur für Krebsforschung), die von der WHO betrieben wird, der Internationalen Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) und der Europäischen Gesellschaft zum Schutz vor Hautkrebs (EUROSKIN).

Also werfen wir doch mal einen näheren Blick auf diese Organisationen und darauf, woher ihre führenden Mitglieder ihre Finanzierung erhalten.

Wie ich in meinem vorherigen Beitrag „Die erfolgreichste „Anti-Marketing“-Kampagne auf der Welt?“ berichtet habe, finanzierte L’Oreal Recherché die von Adéle Green1), der damaligen (2006) Vorsitzenden der IARC, durchgeführten Forschungen, zu dem Zeitpunkt als der Bericht über die Einstufung von Sonnenbänken als „krebserregend für Menschen“ vorgelegt wurde.

Eine schnelle Google-Suche zeigt, dass J.P. Césarini2), einer der wissenschaftlichen Vorsitzenden der ICNIRP, in geschäftlicher Verbindung mit der „Fondation De Rothschild“ steht, deren Leiter Jean-Pierre Meyers3), zufällig auch Vize-Geschäftsführer von L'Oreal und mit Françoise Bettencourt-Meyers4) verheiratet ist, der Tochter der „reichsten Frau Frankreichs“, Liliane Bettencourt5), “Madame L’Oreal” selbst.   Césarini ist übrigens über seine Forschungen im “Laboratoire de Recherche sur les Tumeurs de la Peau Humaine” (dem Forschungslabor für Hauttumore bei Menschen) mit dem INSERM (dem Französischem Institut für Gesundheitswesen und medizinische Forschung, siehe unten) verbunden.

Und um das Ganze noch schlimmer zu machen, hat Michael Repacholi6), der ehemalige Vorsitzende und Gründer und jetzige Ehrengeschäftsführer der ICNIRP, aus Australien für seine Arbeit für die WHO zu EMF (elektromagnetischen Feldern) und zu Funksendern, einen Ruf als Berater, der die Verbindung zwischen kommerziellen Interessen und der WHO bildet. (http://www.iddd.de/umtsno/puzmud.htm)

Einige weitere Google-Anfragen decken auf, dass die dritte Organisation, die in den Empfehlungen der WHO genannt wird, EUROSKIN mit Sitz in Deutschland, von einer großen Organisation in Frankreich gegründet wurde (und finanziert wird), die sich mit fast jedem Aspekt der Französischen Medizin beschäftigt – INSERM (Französisches Institut für Gesundheitswesen und medizinische Forschung). Dies klingt noch recht unschuldig, bis wir sehen, dass einer der Sponsoren von INSERM (und vermutlich nicht der kleinste!) die „Bettencourt-Schueller-Stiftung“ ist, die private Stiftung von Liliane Bettencourt, in der auch Jean-Pierre Meyer zu den Leitern zählt. Der erste Vorsitzende von EUROSKIN, Jean François Doré7), kam aus dem Hauptsitz von INSERM in Lyon, und der neue Vorsitzende,  Mathieu Boniol8 ), ebenfalls von INSERM, ist der Statistiker, der die statistischen Daten lieferte, die hinter dem fehlerhaften Bericht der IARC vom letzten Jahr standen.

Zusätzlich zu der Hexenjagd auf Bräunungsliebhaber, die jedoch angesichts der Tatsache, dass die Autoren von L'Oreal bezahlt wurden, nicht überrascht, ist allen Berichten die unverhohlene Werbung für Sonnenschutzcremes gemein.

Wir haben nun also zwei frappierende Beispiele dafür, wie eine Organisation wie die WHO als Werkzeug kommerzieller Interessen genutzt werden kann, die dem (erklärten) Zweck der WHO direkt widersprechen.

Und die meisten Regierungen folgen den Empfehlungen der WHO wie Schafe in einer Herde, ohne ihre eigene grundlegende Forschung oder zumindest gesunden Menschenverstand in ihre Entscheidungen einfließen zu lassen.

Meines Wissens haben lediglich zwei Regierungen in Europa die Zivilcourage besessen, sich gegen die WHO auszusprechen.

Ich denke dabei an den polnischen Gesundheitsminister, dem es gelungen ist, Milliarden an polnischen Steuergeldern zu sparen, indem er Polen vor dem Kauf des „Schweinegrippe“-Impfstoffs bewahrte, der von der WHO empfohlen wurde.  http://www.youtube.com/watch?v=RhZesZe33cw

Und der zweite Fall ist die niederländische Regierung, die sich den Empfehlungen der WHO zu Sonnenliegen widersetzt hat (siehe mein vorheriger Beitrag „DER WISSENSCHAFTLICHE BERATUNGSAUSSCHUSS DES NIEDERLÄNDISCHEN GESUNDHEITSRATS KRITISIERT DIE INTERNATIONALE AGENTUR FÜR KREBSFORSCHUNG (IARC)“ (http://thetanningguru.com/dutch-health-council-criticizes-iarc )

Alle Berichte und Empfehlungen der WHO basieren auf alten Informationen und neue Forschungen werden nicht berücksichtigt.

Genau wie in dem Bericht der IARC aus dem Juli 2009, stammen alle Referenzen in dem 2003 veröffentlichten Bericht der ICNIRP aus Forschungsberichten vor dem Jahr 2000 (tatsächlich sind die meisten Referenzen dieselben!).  Kein Wort wird verloren über die gewaltige Menge an Forschungen, die in den vergangenen zehn Jahren durchgeführt wurden und zeigen, dass die Vorteile der UVB-Strahlung die Risiken um den Faktor 1 zu 1000, oder laut einigen Experten sogar noch höher, überwiegen.

Die wenigen Sätze in der Empfehlung der WHO, die sich auf die gesundheitlichen Vorteile des Bräunens beziehen, sind so meilenweit entfernt von allem, das in aktuellen Berichten aufgezeigt wurde, dass es wirklich lächerlich wäre, wenn die Sache nicht so ernst wäre.

Zum Beispiel:

„Obwohl die Benutzung von Sonnenbänken die Vitamin-D-Synthese steigern kann, vor allem durch die enthaltenen UVB-Strahlen, bietet gelegentliche Sonneneinstrahlung, in Kombination mit der gewöhnlichen Aufnahme von Vitamin D über die Ernährung, dem Großteil der Bevölkerung das ganze Jahr über genügend Vitamin D für einen gesunden Körper. Wenn Menschen mehr Vitamin D benötigen als die Sonne bieten kann (weil sie beispielsweise in Polargebieten leben), sollte das Vitamin D eher über Nahrungsergänzungsmittel als über die Verwendung von Sonnenbänken aufgenommen werden.“

Dies wird zu einer Zeit in einer Empfehlung an die Regierungen der Welt geschrieben, in der zu nahezu 100% ein Konsens über die Tatsache besteht, dass UVB-Strahlen die einzige natürliche und sichere Möglichkeit sind, auf welche der Körper Vitamin D herstellen kann. Der beste Beweis dafür, dass Vitamin D nie zur oralen Aufnahme bestimmt war, liegt vermutlich darin, dass Muttermilch sämtliche Vitamine und andere Nährstoffe enthält, die ein Kind benötigt – mit Ausnahme von Vitamin D. Zudem wurde in mehreren Forschungen gemessen, dass UVB-Strahlen die Erde nur an einem wolkenlosen (und verschmutzungsfreien) Tag erreichen, wenn die Sonne sich über einem 50°-Winkel am Horizont befindet, und das ist definitiv nicht nur in „Polargebieten“. Weitere Details dazu finden Sie in meinem Beitrag: http://thetanningguru.com/do-you-know-how-to-tan#more-580

Würden Sie ein Handy kaufen, das heute auf der Grundlage einer mehr als 10 Jahre alten Technologie hergestellt wird? Wahrscheinlich nicht, aber die meisten Regierungen der Welt tun genau dies, wenn sie Gesetze und Regelungen auf der Grundlage der aktuellen Empfehlungen der WHO erlassen.

Professor Johan Moan, einer der führenden Forscher am Radiumhospitalet, dem norwegischen Krankenhaus für Radiologie, in Oslo, der weltweit zu den anerkanntesten Experten über die Vorteile von Vitamin D zählt, sagt in seinem Schreiben an die norwegischen Gesundheitsbehörden vom 12.11.2009 Folgendes (übersetzt aus dem Norwegischen):

Die Forschungen haben meine Ansicht zu Sonnenbänken geändert. Mit dem Wissen, das wir in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts besaßen, wäre es vernünftig gewesen, eine Altersbegrenzung in Betracht zu ziehen, doch mit dem Wissen, über das wir heute verfügen, erscheint eine Altersbegrenzung äußerst ungünstig. Die technologische Entwicklung der Sonnenbänke in Verbindung mit den norwegischen Vorschriften haben die Strahlung, die von ihnen ausgeht, heute viel schwächer werden lassen als während der 90er, und auch viel schwächer als in vielen anderen Ländern. Die Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen, hat sehr stark abgenommen. Ich denke, das Gesundheitsamt sollte sich darauf konzentrieren, Informationen zu verbreiten, die sicherstellen, dass die Norweger gesunden Menschenverstand an den Tag legen, wenn sie sich der Sonne aussetzen. Sonne in mäßigen Dosen tut der Gesundheit gut, und wenn Sie es vermeiden, sich einen Sonnenbrand zuzuziehen, wird sich sowohl das Sonnen im Freien als auch auf Sonnenbänken positiv auf Sie auswirken, unabhängig davon, wie alt Sie sind. Es sollte auch berücksichtigt werden, dass die Anzahl der Menschen unter 40 mit bösartigem Hautkrebs seit 1990 gesunken ist, während die Anzahl der Menschen, die Sonnenbänke benutzen, zugenommen hat.“

Weder Norwegen noch die Niederlande haben Altersgrenzen eingeführt, die es unter 18-Jährigen verbieten, sich im Solarium zu bräunen. Ebenso wenig haben dies die meisten anderen Länder auf der Welt getan.

Das Bild unten beschreibt die Möglichkeiten, auf welche L'Oreal die Vorgänge in der WHO beeinflussen kann, um den mehrere Milliarden Dollar schweren Markt für Sonnenschutzcremes zu erhalten, einen Markt, der vor 20 Jahren noch kaum existierte.

Die Möglichkeiten, auf welche L'Oreal auf die Empfehlungen der WHO Einfluss nehmen kann, um Milliarden von Dollar mit dem Verkauf von Sonnenschutz- und Bräunungs-Lotionen zu erzielen.

Links:

http://www.who.int/about/en/

http://assembly.coe.int/main.asp?Link=/documents/workingdocs/doc10/edoc12283.htm

http://www.bmj.com/cgi/content/full/340/jun03_4/c2912

http://www.icnirp.de/commission.htm

http://www.inserm.fr/partenaires

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2363574/

http://investing.businessweek.com/research/stocks/people/person.asp?personId=937791&ticker=OR:FP&previousCapId=874249&previousTitle=L'OREAL

http://www.fondation-de-rothschild.fr/spip.php?rubrique1

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