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Euromelanoma – Hautkrebsvorsorgekampagne: Erschreckend… aber nicht so, wie Sie vielleicht denken

Euromelanoma – Hautkrebsvorsorgekampagne 2012

Tag des MelanomsDie Organisation, die hinter dem Euromelanoma – Hautkrebsvorsorgekampagne steht, ist Euromelanoma, die sich selbst als "paneuropäische Kampagne zur Prävention von Hautkrebs bezeichnet, deren Ziel es ist, jedem Informationen über die Prävention, Früherkennung und Behandlung von Hautkrebs zu geben."

Klingt gut, nicht wahr? Aber ist das ihr wahrer Zweck?

Der Hauptgründer von Euromelanoma ist LA ROCHE-POSAY, ein zu L'Oréal gehöriges Unternehmen. Letzteres spielte eine führende Rolle in der Panikmache vor der Sonne, einer der düstersten und zynischsten PR-Kampagnen aller Zeiten.

Somit lässt sich das Kernziel von Euromelanoma besser wie folgt beschreiben:

"eine paneuropäische Kampagne zur Schaffung übertriebener Hautkrebsstatistiken, die benutzt werden können, damit die Menschen vor Angst mehr Sonnenschutz-Kosmetika kaufen und so die Profite der Gründer steigern."

Dem können wir einen noch doppelzüngigeren Zweck hinzufügen …

"Indem wir die Menschen vor Angst dazu bringen, die heilenden Vorteile des Sonnenlichts und Bräunungsstudios zu meiden, werden mehr Menschen aufgrund von Hauterkrankungen behandelt werden, was wiederum die Umsätze für unsere dermatologischen Produkte erhöht."

Und treiben wir es noch einen Schritt weiter …

"Das Sponsern von nationalen dermatologischen Verbänden schafft einen ausgezeichneten Marketing- und Vertriebskanal für unsere pharmazeutischen Produkte, sowie eine nützliche Grundlage für die politische Lobby-Arbeit."

Wenn Sie glauben, dass dies wie eine unfaire Interpretation der vermeintlichen Philanthropie von L'Oréal klingt, müssen sie sich nur seine führende Rolle bei der Panikmache vor der Sonne ansehen.

Kurz gesagt hat L'Oréal gemeinsam mit Nestlé das Sponsern von Forschung für eine "Heilung für Hautkrebs" als Vorwand genutzt, um eine massive Verleumdungskampagne zu starten, die Panikmache vor der Sonne.

Selbstverständlich ist das Hauptziel der Forschung von L'Oréal nicht, eine Heilung für Hautkrebs zu finden. Das wäre ja, als ob man die Gans töten würde, die goldene Eier legt.

Das wahre Ziel? Uns glauben zu lassen, dass die Sonne, die so lange als wohltuend für unsere Haut und unsere allgemeine Gesundheit angesehen wurde, plötzlich ein Killer sei.

Das Ergebnis? Umsätze in Milliardenhöhe für "Hautpflege"-Kosmetika, die vor der Sonne schützen – und ein hübscher kleiner Nebenverdienst für Hauterkrankungen, die sich aufgrund eines Mangels an Sonnenlicht verschlimmern.

Schulungs- und Bildungsprogramme für Dermatologen sowie Fördergelder für dermatologische Verbände halfen, den Kreis zu schließen: weitere Diagnose von "neuen Krebsarten" wie Basalzellenkrebs und Plattenepithelkarzinom, noch mehr Angst, noch höhere Verkaufszahlen für Sonnenschutz-Kosmetika.

Um nun die Angst (und die Gewinne) noch weiter anzuschüren, hat ein cleveres PR-Genie den internationalen Tag des Melanoms erfunden.

Das Unternehmen, welches ausgewählt wurde, um die intensivere Suche nach Melanomen in Europa anzuführen, war La Roche-Posay, welches 1989 von L'Oréal aufgekauft wurde.

So beschreibt L'Oréal seinen Bereich "Aktive Kosmetik", zu dem La Roche-Posay gehört:

"Dermokosmetische Hautpflege, das Kerngeschäft des Bereichs Aktive Kosmetika zielt auf die Bedürfnisse von Menschen mit "Borderline"-Haut ab, die von geringen Problemen oder einer niedrigen Verträglichkeitsschwelle betroffen sind. Der Erfolg des Starts im Jahr 2011 wurde von der Allianz zwischen mächtigen Innovationen und Empfehlungen von in Menschen in den Gesundheitsberufen angeheizt: von Dermatologen, Kinderärzten, Apothekern und Ärzten, die in der ästhetischen Medizin tätig sind."

Hier ist das Modell zur Erschaffung einer übertriebenen Statistik, die Angst vor der Sonne macht und die in jedem Land eingesetzt wurde. Und hier kommt auch der "Tag des Melanoms" ins Spiel …

Der erste Schritt besteht darin, die Maschinerie zu erschaffen, mit der L'Oréal Einfluss auf Dermatologen ausüben kann. Beispiele: Die Amerikanische Akademie für Dermatologie, der Amerikanische Dermatologische Verband, der Kanadische Dermatologische Verband, Национального Альянса дерматологов и косметологов (in Russland) usw. usw.. L'Oréal ist der Initiator und Hauptsponsor einer oder mehrere Organisationen in jedem Land. Selbst wenn das Sponsern solcher Verbände für viele wie eine sehr gute und altruistische Tat klingt, liegt der wahre Zweck darin, die Hetzkampagne gegen Sonnenschein mit Angst einflößenden Statistiken zu unterfüttern.

Der "Europäische Euromelanoma – Hautkrebsvorsorgekampagne" wurde erfunden, um so viele Menschen wie möglich in die Untersuchungszimmer der Dermatologen zu locken, die von La Roche-Posay geschult wurden.

Um fair zu sein bedeutet dies nicht, dass es nicht einige Fälle von echten, bösartigen Melanomen gibt, die rechtzeitig gekannt und geheilt werden können. Dies ist jedoch nur ein winziger Prozentsatz verglichen mit all den Fällen von gutartigen (d. h. "dünnen") Melanomen, sowie Basalzellenkrebs und Plattenepithelkarzinom, die ‚entdeckt‘ werden. Die wahre Tragödie ist, dass sich viele Menschen unnötig "unter's Messer legen", was häufig zu schweren psychologischen und physiologischen Traumata und zu höheren Kosten für Steuerzahler führt. Prof. Earl J. Glusc beschriebt dies sehr gut in seinem Bericht "Die Melanom-‚Epedemie‘, aus Perspektive eines Dermatopathologen.

Unterm Strich heißt das, dass die "Melanom-Inflation", die von Dermatologen erfunden wurde, die unbedingt Preise gewinnen wollen, die von La Roche-Posay für die meisten entdeckten Hautkrebsfälle ausgeschrieben wurden, weit mehr falsch-positive Melanom und Hautkrebsfälle, die kein Melanom sind, hervorruft – und das alles, um die Hetzkampagne gegen UV-Licht zu untermauern.

So entsteht beinahe ein "Perpetuum Mobile" für erhöhte Umsätze und Profit aus Sonnenschutz-Kosmetika, dermokosmetischen Hautpflege-Produkten und Heilmitteln für Hautkrankheiten.

Nur die politischen Entscheidungsträger haben die Möglichkeit, diesen Verlauf zu stoppen. Um dies zu verhindern, wurde von L'Oréal eine mächtige Lobbying-Struktur eingerichtet, welche erneut auf Verbänden verschiedener Art beruht. Dieses Lobbying war in den USA besonders effizient, wo es eine Tradition für diese Art von politischem Einfluss gibt. Andernorts werden subtilere und verstecktere Methoden der Einflussnahme auf Politiker genutzt.

Jedoch muss aufgrund der extrem gut ausgeführten Hetzkampagnen kaum noch Lobby-Arbeit betrieben werden.

Die Mission, die Wahrnehmung des Sonnenlicht von Gut auf Schlecht zu ändern, ist nahezu abgeschlossen.

Nur noch sehr wenige hinterfragen die Berichte der von L'Oréal bezahlten Forscher, die die Angst vorm Bräunen schüren.

Die Journalisten recherchieren nicht, welches Material sich hinter den Pressemitteilungen verbirgt, um die Wahrheit herauszufinden. Stattdessen wiederholen sie nur die falschen Aussagen, die ihnen von den erfinderischen PR-Leuten der Sonnen-Panikmache vorgesetzt werden.

Die Politiker erheben keine Einwände, wenn die Rechte ihrer Bürger mit Füßen getreten werden. Stattdessen helfen sie der Panikmache vor der Sonne, indem sie Gesetze gegen das Bräunen initiieren.

Und, was am schlimmsten ist, eine gesamte Generation ist mit der Hirnwäsche aufgewachsen, Sonnenschein und Sonnenstudios wären gefährlich. Die Gehirnwäsche wird von ständigen Meldungen zur Sonnen-Panikmache in Hochglanz-Magazinen angeheizt, die von L'Oréals Werbe-Budget finanziert werden.

In den Tagen vor dem Tag des Melanoms in Russland ist es erstaunlich zu sehen, wie die Kampagne dieses Jahr im Vergleich zu den Vorjahren intensiviert wurde. Nun unterstützt das Gesundheitsamt die Kampagne aktiv und man kann in keine Apotheke mehr gehen, ohne mit Prospekten und Postern bombardiert zu werden, die einen drängen, sich für eine Vorsorge-Untersuchung zu registrieren.Tag des Melanoms - Russland

Meine Meinung dazu ist, dass jeder Politiker, der den Tag des Melanoms unterstützt, obwohl er die Traditionen der russischen Gesundheitsvorsorge und die Fakten zur heilenden Kraft des Sonnenlichts kennt, entweder unglaublich naiv oder unglaublich korrupt ist – oder beides.

Meldungen, die Angst vor der Sonne machen, werden täglich übermittelt. Erst heute (am 24. April 2012) habe ich auf einem der beliebtesten Radio-Sender einen bekannten Arzt gehört, der den Menschen in Moskau riet, "sich vor der schädlichen Frühlingssonne zu schützen, nicht nur, indem sie Hüte mit breiten Krägen tragen, sondern auch zusätzlich mit einem Schirm."

Was für ein toller, gesunder Tipp für graue, düstere und nach Vitamin D ausgehungerte Menschen, die seit mehr als sechs Monaten kein UVB aus natürlichem Sonnenlicht mehr erhalten haben!

Ich hoffe inständig, dass in Russland der fest verwurzelte Verstand und das traditionelle Wissen um die heilenden Vorzüge des Sonnenlicht stark genug sein werden, um dieser kommerziellen Bedrohung für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu widerstehen.

Unterstützt von Zemanta

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